Relevanz in der Stadt
Kurzbeschreibung der Säule
Unsere Kommunen sind stark gefordert und freuen sich über das Engagement der Zivilgesellschaft. An vielen Stellen ist sichtbar, dass CVJM angefragt werden für Jugendtreffs, Schulsozialarbeit, Offenen Ganztag, Kitas ... – Das, was gerade stark gebraucht wird in unseren Städten, wird beim CVJM abgefragt!
Wir erweisen uns da im Normalfall nicht nur als zuverlässige Partner sondern auch als Vereine und Menschen, die eine hohe Kompetenz für die Arbeit mit jungen Menschen haben.
Wir tun Gutes und dienen unseren Städten damit. Wir sind Licht (Mt 5,14) und stehen den Menschen einfach zur Seite .
Dabei kommen eine soziale und eine geistliche Dimension zusammen. Besser formuliert: Auch die diakonische und soziale Arbeit, die wir tun, sind ein geistliches Wirken, denn wir leben aus dem Leben, dem Herzen und der (Auferstehungs-)Kraft Jesu und hierher beziehen wir auch unsere Aufträge. Im Wirken Jesu hat er selbst meist (immer?) beides verbunden und ganzheitlich für Menschen gesorgt. Genau dies ist auch unser „dreieckiger Ansatz“.
Dabei folgen wir der Devise des Petrus: Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist. (1. Petrus 3,15)
Wer in deiner Stadt braucht diese Hoffnung?
Wer braucht Gemeinschaft, die ihn:sie aufatmen lässt?
Wer sehnt sich - oft unbewusst - nach Gott?
Wer braucht eine helfende Hand oder einen ermutigenden Zuspruch?
Für wen in deiner Stadt kann der CVJM Anwalt sein?
...
Welche konkreten Themen stecken dahinter (Boosterthemen)
Im Prozessteam haben wir uns viele Gedanken gemacht, welches gerade die spannendsten oder herausforderndsten Themen in unseren Vereinen in Bezug auf die Relevanz in der Stadt sind:
- Das Interesse an Menschen wachhalten oder auch neu einen Blick dafür entwickeln. - Sich mit den Situationen der Menschen in unserer Stadt beschäftigen. Mit einer fragenden Haltung in unsere Gesellschaft schauen, Menschen begegnen und sie kennenlernen.
- Eine hörbare Stimme in der Stadt sein. Uns mutig in die Gesellschaft einbringen.
- Unsere Städte sind geprägt von Interkulturalität (Multi-Kulti). Der CVJM ist eine weltweite Organisation. Interkulturelle Ressourcen und Kompetenzen sind uns eigentlich in die Wiege gelegt. Bildet sich das in interkultureller CVJM-Arbeit in unseren Vereinen ab?
- Junge Erwachsene sind seit jeher unser Kernzielgruppe. Junge Erwachsene und Familien sind eine wichtige Basis für das Leben in unseren Vereinen. Sie können etwas bewegen und sie haben viele Menschen mit ähnlichen Interessen und Anliegen um sich, die sie relativ leicht in den CVJM einladen können, um ihre Bedarfe zu teilen.
- Welche Kooperationen stärken und bereichern unsere Arbeit? Mit wem zusammen können wir noch mehr erreichen? Von wem können wir lernen? Was können wir möglicherweise lassen, weil es bei anderen in guten Händen ist?
Aus diesen Themen haben wir zunächst begonnen, uns dem Thema Junge Erwachsene und Familien sowie der Interkulturalität zu widmen.
Interkulturalität
als aktuelles Boosterthema
Auf dem Weg zu interkultureller Gemeinschaft und Stärke
WARUM ?
Was ist die Motivation und der Ausgangspunkt?
Wenn wir durch unsere Städte gehen, ist unübersehbar, in welch einer multikulturellen Gesellschaft wir leben. Im CVJM schlägt sich diese Gesellschaftsstruktur oft nicht nieder.
Niemand von uns entscheidet bewusst, Vielfalt auszuschließen. Aber die Strukturen, in denen wir im CVJM arbeiten, sind oft so gewachsen, dass sich immer wieder ähnliche Menschen in Verantwortung wiederfinden. Das ist bequem – aber ist es auch zukunftsfähig?
Unsere Identität als CVJM mit dem Gründungsimpuls, entwurzelten jungen Menschen Raum zu geben, unsere Internationalität und die Berufung zur Einheit sind zum Beispiel einige Aspekte, die uns aufrufen, unseren interkulturellen Charakter zu prüfen.
Gesellschaftliche Vielfalt sollte sich dabei im CVJM nicht nur in der Offenen Arbeit abbilden, sondern auf allen Ebenen - in Gruppen und Angeboten, in der gemeinsamen Jesusnachfolge, in der Verantwortungsübernahme.
Wir können ein verbindender, hoffnungsvoller Ort und eine ebensolche Stimme in der angstvollen, polarisierten Gesellschaft sein und Bedarfe und Nöte positiv beantworten.
Wir erleben bisher wenig Teilhabe an Verantwortung im CVJM durch migrantische Menschen.
Wir haben bisher eher wenige konzeptionelle Ideen und haben uns auch die Lernmöglichkeiten durch unsere welweiten Beziehungen kaum zunutze gemacht.
Es gibt andererseits aber auch Vereine mit einer Menge Erfahrungen im interkulturellen Bereich. Hier könnten wir gut voneinander lernen.
Auch biblisch-geistlich gibt es viele Aspekte, die einen Aufruf zur (weiteren) Öffnung untermauern, z.B.: "Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker." (Jes 56,7)
Unsere Motivation ist, den Spuren von Interkulturalität und Integration in der Bibel zu folgen und für den CVJM „in Anspruch zu nehmen“.
WOZU?
Was ist das Ziel und ein möglicher Zielzustand?
Wir folgen dem hohenpriesterlichen Gebet und der YMCA world-Losung:
DAMIT SIE ALLE EINS SIND
Dieser Grundberufung des CVJM wollen wir nachstreben und sie im CVJM leben.
2029- oder später - wollen wir Errungenschaften feiern wie zum Beispiel, dass
- dein Verein sich für einen Prozess der interkulturellen Öffnung
entschieden hat.
- dein Verein einen guten Ruf in den Gremien zum Thema Integration in
eurer Stadt hat und hier als Partner wahrgenommen wird.
- die Öffentlichkeitsarbeit in deinem Verein mehrsprachig ist und damit
neue Zielgruppen erreicht.
- sich durch eure Arbeit migrantische und nicht migrantische junge
Menschen tiefer kennegelernt und befreundet haben.
- in deinem Verein Übergänge von der diakonischen in die verkündigende
Arbeit geschehen und andersherum.
- internationale Freiwillige aus anderen Ländern, die in Einrichtungen
deiner Stadt arbeiten, im CVJM ein geistliches Zuhause finden.
- Bewusstsein für Rassismus in deinem Verein gestiegen ist und ihr gegen
Rassismus und für Vielfalt eintretet
- ihr im CVJM vielleicht eine Arbeit mit Geflüchteten gestartet habt.
- ein Glaubenskurs für interessierte Geflüchtete und für Menschen anderer
Nationalitäten in deinem CVJM oder in einer Kooperation durchgeführt
wurde.
- dass in euren CVJM-Veranstaltungen Lobpreis in mehr Sprachen als
Deutsch und Englisch erklingt
- dass ökumenische Begegnungen mit internationalen Gemeinden
stattfinden
- in eurem Verein in mindestens zwei Arbeitsbereichen ehren- und
hauptamtlicher Mitarbeit die Verantwortungsübergabe an
Menschen mit Migrationsbiografie gelungen ist.
- ein Mensch mit Fluchtgeschichte oder Migrationshintergrund
Vereinsvorsitzende:r geworden ist.
- ein anderes, neues, gemeinsames WIR entstanden ist.
UNSER NÄCHSTE SCHRITT:
"Interkulturalität im Verein" - Zusammen, was zusammengehört?
Wochenende vom 26. – 28. Juni 2026
auf dem Himmelsfels in Spangenberg
Hier findest du den Flyer.

Was sind die nächsten Schritte?
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Wie kann ich mich mit einbringen?
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Ansprechpartner:innen
Birgit Pieper und Gerd Bethke


In 2025 wird noch eine Podcastfolge zu diesem Thema erscheinen.