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Aktuelles

CVJM - Corona-Hilfe

Coronahilfe im YMCA Togo
Mit ihren weltweiten Auswirkungen macht die Corona-Pandemie auch nicht vor den Toren Afrikas
Halt. Es ist jetzt schon abzusehen, dass die Menschen in Ländern mit der größten Armutsrate und
niedrigem medizinischen Standard besonders hart getroffen werden. Hierzu gehört auch unser
Partnerland Togo in Westafrika. Die togoische Regierung hat schnell weitreichende Maßnahmen
angeordnet. Es gibt nationale und internationale Reisebeschränkungen, manche Städte sind ganz
abgeriegelt, Schulen, Kirchen und auch YMCAJugendzentren sind geschlossen und es gibt
Versammlungsverbote.
Dies entzieht gleichzeitig vielen armen Menschen die Existenzgrundlage, da sie nicht als Tagelöhner oder mit Verkauf auf dem Markt ihre Familie ernähren können. Ihre Lebensmittel-vorräte sind jetzt schon weitgehend aufgebraucht und durch beginnende Überfälle auf Super-
märkte und andere verzweifelte Aktionen wird die Sicherheitslage kritischer. Es ist nicht
ausgeschlossen, dass eine Hungersnot folgt.


Der YMCA Togo hilft der Bevölkerung
Obwohl der YMCA selbst wirtschaftlich hart getroffen ist (siehe unten), hat er bereits aus eigenen Mitteln der notleidenden Bevölkerung geholfen:
- Verteilung von 1.000 Gesichtsmasken in den ärmsten Wohngebieten
- Sanitärmaterial, Seife und Wasserspenden in Gefängnissen

- Aufstellung von Tippy-Taps (lokalen Handwaschstationen)

- Aufklärungsprogramme in der Bevölkerung
- Radiosendungen
Außerdem finden regelmäßig Gebetsversammlungen in den Lokalvereinen statt.

Neben der Unterstützung dieser Aktionen können mit zusätzlichen Spendenmitteln von uns
- Nahrung an die am stärksten betroffenen Familien verteilt werden, insbesondere in Slums

- Weitere Handwaschstationen in den Orten aufgestellt werden, in denen der YMCA arbeitet
- Aufträge an lokale Schneider gegeben werden, weitere Gesichtsmasken herzustellen
- Hygienemittel verteilt und Vorsorgemaßnahmen für die Bevölkerung ergriffen werden.

Der YMCA Togo selbst kommt in wirtschaftliche Not
- Das Tagungs- und Freizeitzentrum CAFAP in Bagbe steht leer. Alle Gästegruppen haben
  abgesagt, die Einnahmen sind seit März weggebrochen, die Mitarbeiter sind bis auf Weiteres
  arbeitslos.
- Eine zugesagte Förderung des US-YMCA über 20.000 USD kann aufgrund dortiger Finanzproble- 
  me nicht gewährt werden.
- Zwei mehrwöchige Schulungsmaßnahmen von staatlichen Stellen im landwirtschaftlichen
  Ausbildungszentrum finden nicht statt – Ausfall mindestens 20.000 Euro.
- Da es für die Beschäftigten keine Arbeitslosenversicherung gibt und der YMCA praktisch keine
  Finanzreserven hat, ist dies für alle eine sehr bedrohliche Situation.


Wir rufen auf, mit Sonderspenden diese Not zu lindern
Als eng verbundene CVJM-Partner lässt uns diese Not des YMCA Togo nicht kalt. Wir wollen ihnen als Glaubensgeschwister, Freunde und Partner zur Seite stehen.


Bitte helft / helfen Sie, dass der YMCA Togo vielen notleidenden Menschen im Land helfen kann und das wirtschaftliche Überleben des YMCA und der Beschäftigten gesichert werden kann.

Spenden „Coronahilfe Togo“ auf das Bankkonto der AG der CVJM bei der
Evangelischen Bank
IBAN: DE57 5206 0410 0000 0012 10.


DANKE für Ihre Unterstützung!

 

Hier gibt es weitere Informationen.