Die Arbeitsgemeinschaft - kurz & bündig

Die AG der CVJM Deutschlands e. V., die 1919 in Dresden gegründet wurde, ist ein Netzwerk aus aktuell 68 Ortsvereinen. Die Zusammenarbeit hat die besonderen Herausforderungen im Blick, die das (groß)städtische Umfeld für die Vereine hervorbringt. mehr

CVJM Frankfurt ist Ort des Respekts

Mit der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ fördert die Hessische Landesregierung Initiativen, die sich für einen respektvollen Umgang miteinander und für die Vermittlung entsprechender Werte in der Gesellschaft einsetzen. Der Sprecher der Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat Ende Juni den CVJM Frankfurt als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Fördersumme in Höhe von 3.500 Euro. Unter dem Motto „Miteinander spielen, nicht gegeneinander“ bietet der CVJM mit dem Projekt „Action and Respect“ ein Angebot von Gruppen- und Erlebnispädagogikspielen für Sechstklässler an, die auf einem Regelwerk für ein respektvolles Miteinander basieren.
„In einer Gesellschaft, in der das Klima rauer wird, werben wir für Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander. Dazu suchen wir Menschen und Initiativen, die Vorbilder sind. Gegenseitiger Respekt und Dialogbereitschaft sind die Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander und damit auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, lobte Michael Bußer den Verein für seine Arbeit.

Sechs Tage - Fünf Länder - Vier Kontinente

So könnte man ganz kurz unsere internationale Partnerkonferenz zusammen fassen, die Ende Juni in Fulda stattfand. Wir haben sehr intensive und wertvolle Tage miteinander verbracht, so dass man eigentlich gar nicht aufhören kann, davon zu erzählen. 
Wir konnten in den Tagen unsere bestehenden Beziehungen zu unseren Partnern stärken und es konnten neue Beziehungen zwischen den Partnern geknüpft werden. Viele von ihnen sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen und Fragestellungen konfrontiert und wir erleben, dass der Austausch alle weiterbringt. Unser verbindendes Moment ist Teil der CVJM-Bewegung zu sein und gemeinsam in Freiwilligendiensten involviert zu sein. Das hat uns zusammengebracht. Einen ausführlichen Bericht gibt es hier.

Bruderschaftssekretärs-Ehepaar für Peru berufen

Nun ist es offiziell: Anne-Sophie und Michael Köhler werden ab April 2018 die neuen Bruderschaftssekretäre in Peru sein. Neu ist, dass sich beide diese Stelle für Zusammenarbeit mit dem YMCA Peru teilen.
Anne-Sophie und Michael leben mit ihrer Tochter Lia-Debora (2 Jahre) in Nürnberg. Anne-Sophie ist Sozialarbeiterin und hat am CVJM-Kolleg ihre theologische Ausbildung absolviert. Sie war im CVJM Nürnberg in der schulbezogenen, 18plus und internationalen Arbeit tätig. Momentan leitet sie ein Projekt in der evangelischen Jugend Nürnberg für geflüchtete junge Menschen. Michael ist Industriekaufmann und hat ein internationales BWL Studium absolviert. Momentan arbeitet er noch bei Siemens in den Bereichen Strategie und Controlling. Ehrenamtlich ist Michael seit 17 Jahren in verschiedenen Bereichen des CVJM aktiv und setzt sich vor allem für die Bereiche internationale Arbeit und Mitarbeitergemeinschaft ein.
Beide haben bereits 2007 in Kolumbien gelebt und sich im CVJM Bogotá engagiert. Dort bauten sie u. a. die missionarische Jugendarbeit aus. Darüber hinaus war Anne-Sophie mit 19 Jahren als Volontärin über die AG der CVJM in Peru. Michael und Anne-Sophie sehen den Dienst in Peru als eine von Gott geschenkte Berufung. Sie haben eine Leidenschaft für die internationale Arbeit des CVJM, die Mission, die Begleitung von jungen Erwachsenen und freuen sich auf das Abenteuer, das als Familie vor ihnen liegt.
Toll, dass sie diese Berufung angenommen haben. Willkommen im Team der AG!

Verbundtagung 2017

Die Verbundtagung in Mücke stand in diesem Jahr unter dem Zeichen der Veränderung. Neben der noch stärkeren Öffnung der Tagung - 22 Personen waren zum ersten Mal dabei - gab es auch einen Wechsel in der Leitung. Nach mehr als 25 Jahren gab Gerhard Proß die Leitung des Verbunds ab. Bei einem Festabend mit vielen kreativen und manchen wirklich witzigen Beiträgen teilte er mit den mehr als 150 Teilnehmenden so manche Erfahrung und Begegnung aus dieser Zeit. Beim Gottesdienst am Sonntag wurde Andreas Schäffer als neuer Leiter des Verbunds gesegnet. Pfr. Andreas Schäffer ist Leitender Sekretär im CVJM Stuttgart und gehört der Verbundleitung bereits seit mehreren Jahren an.
Inhaltlich beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Vision der Mitarbeitergemeinschaft und mit damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Der Generalsekretär des deutschen CVJM, Hansjörg Kopp, forderte in der Predigt am Sonntag zur ‚Motivation für Mission‘ heraus.

Training Vie Spirituelle in Togo

Im vergangenen Jahr hat der CVJM Togo einige strategische Ziele beschlossen, auf denen in den nächsten Jahren ein besonderer Schwerpunkt liegen soll. Bei unserem Partnerbesuch Ende April mit einer kleinen Delegation aus der AG der CVJM Deutschlands konnten wir das konsequente Arbeiten hieran miterleben und mitgestalten.
Ein Ziel ist die Stärkung des geistlichen Lebens im CVJM. Wer die CVJMer in Togo kennenlernt, trifft auf eine fröhliche Gemeinschaft von Christen aus allen Kirchen des ökumenischen Spektrums. Die Blickrichtung zielt darauf, wie die geistliche Prägung in der Mitarbeiterschaft und in den Programmen des CVJM eine zentrale Bedeutung gewinnt.
Hierzu gab es ein viertägiges Seminar, an dem CVJMer*innen aus allen Regionen Togos teilnahmen. Hauptreferent war Gerhard Proß aus dem CVJM Esslingen – daneben wurden Programmteile von verschiedenen Mitarbeitenden aus Togo und Deutschland gestaltet. Am Ende des Seminars stand die Vision eines geistlich erneuerten CVJM Togo, in dessen Zentrum in allen Regionen regelmäßige Mitarbeitertreffen zur geistlichen Stärkung und inhaltlichen Ausrüstung stehen. 

Aufbau mit vereinten Kräften

Mitte März erreichten uns die Nachrichten von den Überschwemmungen in Peru. In Trujillo waren viele Familien, die seit mehreren Jahren die Programme des YMCA vor Ort besuchen, von dieser Katastrophe betroffen. Ihre Häuser waren stark beschädigt und viele Menschen in Trujillo mussten in Notunterkünfte ziehen. Auch die Einrichtung des YMCA ist durch die Wassermengen beschädigt worden.
Der YMCA Perú unterstützt mit dem Programm "Una sola fuerza" die betroffenen Familien und hilft ihnen beim Wiederaufbau ihrer Häuser. Wir haben im Netzwerk der AG im Spenden für den Wiederaufbau gebeten. Wir waren wirklich überwältigt: Weit über 20.000€ sind innerhalb kürzester Zeit eingegangen und beinahe der gleiche Betrag erreichte uns zusätzlich als Spenden für die Partnerschaftsarbeit mit dem YMCA Peru! Gerne teilen wir mit euch die aktuellen Infos über den Wiederaufbau mit einem Rundbrief von Rocio Solis (Leiterin der Sozialen Programme im YMCA Perú).

Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen. 
Francois Rabelais

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