Werkstatt der Hoffnung

Die Ausschreibung für die Werkstatt der Hoffnung 2018 ist. Hier findest du sie. Anmelden kannst du dich über deinen CVJM.

Ein Erlebnisbericht von der Werkstatt der Hoffnung 2017

“Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, so heißt es schon im Matthäusevangelium (Mt 18,20). Und wenn Oberfranken, Unterfranken, Schwaben, Rheinländer und mehr harmonisch beisammen sind, da lernt man vom Glauben an den Geist des Friedens und der Freude. Und so war die Werkstatt der Hoffnung 2017 eine Zeit der frohen Gemeinschaft und der gegenseitigen Stärkung.

Wie die Jahre zuvor wurde auch in diesem Jahr eine Oase für Mitarbeitende aus den unterschiedlichsten Vereinen geschaffen. Vier Tage lang konnten wir im zugeschneiten CVJM Freizeitheim Münchsteinach voneinander Lernen, füreinander Beten und uns beim Brettla-Spielen gegenseitig sämtliche Knochen brechen. Wem das fetzige Gruppenspiel Brettla nicht bekannt ist, der kann bei der nächsten Werkstatt der Hoffnung noch was dazulernen. Und wer lieber Brettle als Brettla sagt, kann das gerne mal mit den Unterfranken besprechen.

So verschieden wie unsere Vereine auch sind, so ähnlich sind doch oft die Fragen Probleme die uns im (jungen) Erwachsenenalter beschäftigen. Viele stehen an entscheidenden Kreuzungen im Leben. Schulabschluss, eine Ausbildung fertig oder gerade raus aus der Uni. Wie soll es weitergehen und welchen Plan hat Gott für mich? Die Werkstatt 1.0, also für alle die zum ersten mal mit dabei sind, ist deshalb neben Ausflug in eine Oase auch eine Art Selbstfindungstrip. Gottes Vision für dein Leben entdecken und dir bewusst werden wo deine Gaben liegen - das ist nicht immer einfach und mitunter auch überraschend.

Wer schon einmal mit dabei war weiß dann schon mehr über sich selbst. Kennt seine Berufungen und den Platz in Beruf und Gemeinde, sieht die Vision in seinem Leben. Oder eben auch nicht. Denn Gottes Wege bleiben wunderbar und wir finden uns immer wieder überrascht und überwältigt (vgl. Röm 11,33). Wir bekommen immer wieder die Chance, Neues zu erleben, uns auszuprobieren und zu wachsen. Auch in der Werkstatt 2.0, also für die, die zum zweiten, dritten oder sonst wievielten Mal dabei sind, gab es verschiedene Schwerpunkte, in denen man sich gemeinsam weiterentwickeln kann.

In Vertiefungsangeboten zum Thema Leitung, Prophetie, Lobpreis und Handelndes Gebet finden wir zusammen neue Ideen und Wege, um uns selbst und unsere Vereine voranzutreiben. Und obwohl München gefühlt zehn Mal mehr Freizeiten als Schweinfurt organisiert, und wir uns teilweise erst erklären müssen was die kreativen Namen unserer Jugendgruppen eigentlich bedeuten, erleben wir auch hier immer wieder, wie wertvoll diese Momente sind, in denen wir miteinander und voneinander lernen können. Wir alle sind eben sehr verschiedene Glieder einer großen Gemeinde. Und dass ist auch gut so (vgl. 1.Kor 12).

Mit verschiedenen Programmen sieht man sich dann beim gemeinsamen Essen, oder man rennt aneinander vorbei durch den Schnee, wenn man nach der morgendlichen Dusche zurück in seine Hütte will bevor die nassen Haare doch noch irgendwie einfrieren. Tatsächlich aber bestehen die Tage nicht nur aus spezifischen Vertiefungsangeboten, sondern bieten allerlei Möglichkeiten für gemeinsamen Lobpreis und Gebet. Gerade diese Momente helfen uns, um für den Alltag neue Kraft zu tanken. Und in Runden des Hörenden Gebets oder während des Gebetsabends finden wir nicht nur selber neue Kraft sondern erleben immer wieder, wie Gott durch uns spricht und uns Führung und Heilung schickt.

Am Abfahrt-Sonntag dann versammelten wir uns alle zum Sendungsgottesdienst mit passendem Arbeitsblatt. Die Zeit mit Eb Schulte sprach uns persönlich an, gab uns ein paar Verse zum Auswendiglernen und machte uns eindeutig klar: Gottes Vision für dein Leben passiert nicht im gemütlichen Bett oder auf der nächsten spaßigen Freizeit. Wir sind dazu berufen zu teilen was wir selber erfahren haben (vgl. Mk 16,15). Nach der Werkstatt der Hoffnung erwartet uns wieder unser Alltag. Dieses wundervolle, manchmal chaotische aber immer gottgewollte Leben. In dem wir alle unseren eigenen Weg und Platz suchen. Und auch wenn wir uns oft hilflos fühlen und bereit für die nächste Werkstatt, sind wir doch alle Teil von Gottes großartigen Plänen. Wieder zuhause können wir alle, jeder auf seine Weise, das Reich Gottes bauen. Denn die Zeit ist reif. (vgl. Mk 1,15).

Andreas Finzel
Schweinfurt

AG Treffen 2017

Termin: 16.–19.11.

Ort: Bundeshöhe, Wuppertal
Thema: Hören

Ausschreibung und Anmeldung

Werkstatt der Hoffnung 2018

Termin: 4.–7.1.2018
Ort: Münchsteinach

Die Anmeldung erfolgt jeweils über den Verein vor Ort!
Hier findet ihr die Ausschreibung mit weiteren Informationen.

Ich brauche Gott nur zum Leben. Und Sie? 
Volker Germann

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